Gefördert von der Stiftung Kunst, Kultur & Soziales der Sparda-Bank Südwest

Neues Medienprojekt: Was ist eigentlich …?

Mit seinem neuen Format „Was ist eigentlich …?“ wollen junge Medienmacher*innen von OK:TV Mainz Eltern und Jugendliche über die Funktionsweise verschiedener Internetplattformen aufklären. Hierbei nehmen sie jeweils in einem Video eine Plattform in den Fokus und stellen diese leicht verständlich vor. Die animierten und moderierten Erklärstücke vermitteln dabei den sicheren Umgang mit der jeweiligen Plattform. Produziert werden die Videos von Freiwilligen im Sozialen Jahr Kultur sowie Auszubildenden von OK:TV Mainz.

Möglich ist das Projekt durch die großzügige Förderung über 10.000 Euro von der Stiftung Kunst, Kultur & Soziales der Sparda-Bank Südwest. Am 11. November übergab Pressesprecher Andreas Manthe den Scheck an die Vorsitzende des Trägervereins von OK:TV Mainz, Martina Stöppel. „Wir freuen uns sehr, dass wir auch in Corona-Zeiten wieder ein medienprädagogisches Projekt an den Start bringen können. Mit dem Geld ermöglichen wir u.a. einem jungen Menschen ein Freiwilliges soziales Jahr Kultur bei OK:TV Mainz. Dafür sind wir der Stiftung sehr dankbar!“, so die Vorsitzende.

Den Beitrag zum Auftakt des neuen Formats sowie der Spendenübergabe ist ab sofort im Programm von OK:TV Mainz zu finden und auf seinem YouTube-Kanal abrufbar.

Endspurt! Noch vor Fristende bewerben!

FSJ-Kultur – ein Jahr, um den Blick auf die eigenen Talente zu legen

Im Studio wird von einem FSJler eine Moderation aufgenommen

Manchmal lohnt es sich, genau hinzuschauen. Besonders dann, wenn es um die eigene Berufswahl geht. Ausbildung oder Studium? Der Freiwilligendienst kann für viele Jugendliche eine echte Entscheidungshilfe sein, nicht nur, was die spätere Berufswahl, sondern auch, was den künftigen Ausbildungsweg betrifft. Bei OK:TV Mainz können sich junge Leute im Rahmen des FSJ-Kultur im Berufsfeld Mediengestaltung Bild und Ton orientieren. Von der Recherche, über die redaktionelle Planung, bis hin zur technischen Umsetzung mit der Kamera und am Schnittplatz: Während des FSJs können Jugendliche den gesamten Herstellungsprozess eines Videobeitrags kennenlernen. Eine Zeit, um die eigenen Talente auszuloten und zu entdecken, was professionelles Arbeiten mit audiovisuellen Medien ausmacht.

Das FSJ-Kultur startet am 1. September 2020. Wer sich für das FSJ interessiert, kann sich online zwischen dem 15. Januar und dem 15. März auf der Webseite des Kulturbüros Rheinland-Pfalz anmelden: www.fsjkultur-rlp.de

Weitere Informationen zum FSJ-Kultur bei OK:TV Mainz findet sich auf der Seite des Kulturbüros Rheinland-Pfalz.

Allgemeine Informationen zu den Inhalten und zum Ablauf des FSJ-Kultur finden sich auf dieser Seite des Kulturbüro Rheinland-Pfalz.

Neue FSJ-Stelle

Kooperation bringt Sport und Film zusammen

Seit August am Arbeitsplatz: Aurora Di Salvo, neue FSJlerin des Sportbundes Rheinhessen. Sie erschließt für den Sportdachverband einen ganz neuen Arbeitsbereich. Unterstützt wird sie dabei von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz und dem Bürgersender OK:TV Mainz, die ab sofort Partner des Sports in Rheinhessen sind. Videos erstellen, Drehbücher schreiben und Fortbildungen für die Vereine und Verbände geben – das ist das Ziel der FSJ-Stelle. „Videoinhalte werden immer mehr nachgefragt. Dieser Entwicklung wollen wir gerecht werden und unsere Vereine entsprechend schulen und für die Zukunft aufstellen. Die technische Expertise erhalten wir durch die Kooperationspartner und dürfen deren Equipment nutzen“, sagt Thorsten Richter, zuständig für Kommunikation beim Sportbund. Seitens der LMK betreut Florian Preßmar die FSJlerin. „Auch für uns ist das ein spannendes Projekt. Sport ist gesellschaftlich ein relevantes Thema, in dem viele sehenswerte Geschichten zu entdecken sind und die das Programm des Bürgerfernsehens bereichern.“

Diese neue Kooperation bietet Aurora Di Salvo die Möglichkeit, sich ein Jahr lang vor und hinter der Fernsehkamera auszuprobieren. Von der Recherche, über die redaktionelle Planung, bis hin zur technischen Umsetzung, lernt sie den gesamten Herstellungsprozess eines Fernsehbeitrags kennen. „Für mich ist es sehr spannend ein Jahr lang über den Sport in der Region zu berichten und zu zeigen, wer oder was sich hinter einzelnen Sportarten verbirgt“, betont die junge Medienmacherin. Im Rahmen ihres FSJ kann sie das eigene Talent ausloten und entdecken, was professionelles Arbeiten mit audiovisuellen Medien ausmacht. Für die Vereine steht sie außerdem mit ihrem Wissen beratend zur Seite, denn die Inhalte ihres FSJ-Kultur werden sich auch in den Aus- und Fortbildungen wiederfinden.

Fotonachweis:
Fotograf: Fabian Kloft
Personen von links nach rechts:
Aurora Di Salvo (Sportbund Rheinhessen), Florian Preßmar (LMK), Minh-Thang Do (OK:TV Mainz), Anja Naumer (LMK), Marline Bakuabana (OK:TV Mainz), Thorsten Richter (Sportbund Rheinhessen), Leonie Eckstein (Kath. Erwachsenenbildung)

Jung, frisch und motiviert! Das ist das neue Team im Offenen Kanal Mainz

Das neue Team stellt sich vor

Im OK:TV Mainz hat ein Neubesetzung stattgefunden. Judy Axmann hat ihr Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton erfolgreich abgeschlossen. Ebenso haben Anika Haas und Fabian Kloft ihr Freiwilliges Soziales Jahr beendet.

Nun sieht das OK:TV Team so aus:

 

 

Crashkurs Schnitt und Ton

Was mache ich nach dem Abitur?

Was mache ich nach dem Abitur? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen kurz nach dem Abitur. Studium, Ausbildung, Work & Travel, Au Pair. Es gibt unzählige Möglichkeiten und eine stellt auch das Freiwillige Soziale Jahr, kurz FSJ, dar. Dies kann in den Bereichen Kultur, Politik oder in Schulen absolviert werden.

So haben sich auch dieses Jahr zwölf junge Erwachsene für ein FSJ Kultur bei OK:TV und den MedienKompetenzNetzwerken (MKN) in Rheinland-Pfalz entschieden. Vom 06.09.-08.09. traf sich die neue FSJ-Generation der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK), sowie die Auszubildenden zu Mediengestalter Bild und Ton im Offenen Kanal Mainz. Es waren FSJler und Auszubildende aus Koblenz, Trier, Ludwighafen, Mainz, Worms, Gießen, Kaiserslautern, Speyer, Idar-Obestein und Landau vertreten. In den Tagen wurde ein Crashkurs zum Thema Kamera und Schnitt absolviert. Am ersten Tag wurden Themen wie Aufbau und Umgang mit Kameras und Mikrophonen, sowie Planung und Umsetzung eines Beitrags behandelt. In den Lokalitäten der Mainzer Altstadt konnten nun am zweiten Tag die in der Theorie geplanten Beiträge kreativ in die Praxis umgesetzt werden. Dazu dienten eine Galerie, eine Kreativwerkstatt, ein Tee- und Weinhaus, sowie ein Eis- und Schokoladenladen. Auch wenn sich manche Situationen als schwierig erwiesen, „konnten wir mehr umsetzen, als gedacht.“. So äußerte sich Theresa Rein vom OK:TV Mainz. Am dritten Tag wurden zudem Grundlagen zu Schnitttechniken vermittelt. Im Anschluss konnten die FSJler das aufgenommene Material schneiden und zu einem Beitrag zusammenfügen. Auch Adrian Hyar, FSJler beim OK:TV Mainz, welcher noch nie mit einem Schnittprogramm gearbeitet hat, fand sich schnell ein und kam zu dem Entschluss: „Wenn man erstmal daran sitzt, dann ist es am Ende gar nicht mehr so schwer!“.

Es wurden zahlreiche Beweggründe genannt, ein FSJ zu absolvieren. Die drei Hauptgründe waren jedoch, die Praxis nach 12 bzw. 13 Jahren Schule auszutesten, sich für die Zukunft zu orientieren oder sich ganz einfach weiterzubilden im Gebiet Medien und Technik.

Mit dieser guten Grundlage kann das FSJ Kultur und die Ausbildung beginnen.

Kooperation zwischen Katholischer Erwachsenenbildung und OK:TV Mainz

Mein FSJ Kultur beim Fernsehen

Seit Mitte September absolviere ich, Tabea Schaller, ein FSJ Kultur bei der Katholischen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz (KEB), einem der größten staatlich anerkannten Weiterbildungsträger im Land Rheinland-Pfalz. Mein Einsatzort ist das Aus- und Fortbildungsinstitut für Früh- und Sonderpädagogik der KEB, dort werden berufliche Qualifizierungen zum Heilpädagogen und zum Erzieher in Form von Fernkursen angeboten. Zu meinen Aufgaben zählen die Beratung, Betreuung und Information von Bewerbern und Kursteilnehmern, Korrespondenz, Unterstützung beim Kursstart sowie der Vor- und Nachbereitung von Präsenzwochenenden bei laufenden Fernkursen.

Aber was hat das mit Video und vor allem Bürgermedien zu tun?

Ziemlich viel! Ein Beispiel: Für die Online-Lernplattform Moodle ergänze ich die vorhandenen Arbeitsmaterialien mit Videosequenzen zu unterschiedlichen Themenbereichen. Ich interviewe Experten und zeigen anhand verschiedener Videos, wie die Lehrtheorie in der Praxis aussehen kann. Lernen online ist heute eben mehr als nur Text; Videos tragen dazu bei, dass man Themen veranschaulicht und multimedial aufbereiten kann. Ein Gewinn für alle, die an den Kursen teilnehmen!

Möglich ist dies dank einer Kooperation zwischen der KEB, der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz und OK:TV Mainz, bei dem ich einen Tag in der Woche arbeite. Hier steht mir jede Technik für meine eigenen Projekte zur Verfügung und ich kann im Team meine Kenntnisse zur Produktion von Videos vertiefen. Im Gegenzug werden die von mir produzierten Videos im OK:TV gezeigt und so die vorhandene Programmvielfalt ergänzt.

Start ins Freiwillige Soziale Jahr Kultur

Vor oder hinter die Kamera?

Das ist die Frage und die Antwort darauf können fünfzehn Jugendliche ein Jahr lang finden. Mit der Fernsehkamera starten sie in ein Jahr voller bunter Bilder und spannender Geschichten, auch auf der Suche nach der eigenen beruflichen Zukunft. Was einen guten Fernsehbeitrag ausmacht, das können die jungen Nachwuchsfilmer in ihrem „Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur“, kurz FSJ, erfahren. Bei den Bürgersendern (OK-TV) und den MedienKompetenzNetzwerken (MKN) in Rheinland-Pfalz haben sie die Gelegenheit zu lernen, wie ein kreativer Filmbeitrag entsteht.
Die lokalen Bürgersender in Rheinland-Pfalz, die OK-TVs, sind spannende Lern- und Ausbildungsorte. Die kleinen Fernsehstudios bieten vielfältige Möglichkeiten den gesamten Herstellungsprozess eines Fernsehbeitrags kennen zu lernen, von der Recherche über die redaktionelle Planung bis hin zur technischen Umsetzung.
Das nutzt auch Lou Salvador Lange, der eigens für sein FSJ im Bürgerfernsehen von Göttingen nach Rheinland-Pfalz gezogen ist. Für ihn ist das FSJ in Worms eine einmalige Gelegenheit herauszufinden, was er später einmal beruflich machen möchte. „Meine Leidenschaft ist das Theaterspielen, Film und Fernsehen. Ich wollte wissen, ob für mich neben einem Studium beispielsweise auch die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton eine berufliche Möglichkeit sein könnte.“
Die OK-TVs stellen Bürgerjournalisten nicht nur Ausrüstung und Sendeplätze zur Verfügung, sie sorgen auch für eine fachmännische Ausbildung. Seit vielen Jahren bieten die Bürgermedien für viele Jugendliche eine interessante berufliche Perspektive. Dort lernen angehende Mediengestalterinnen und Mediengestalter Bild und Ton das professionelle Arbeiten mit audiovisuellen Medien. An vielen Standorten spielt auch die medienpädagogische Arbeit mit verschiedenen Gruppen eine große Rolle.
Ihre ersten filmischen Erfahrungen jedenfalls konnten die jungen Freiwilligen gleich zu Beginn im Rahmen eines Intensivtrainings in Mainz sammeln. Rund um den Dom waren sie auf der Suche nach erzählenswerten Geschichten, sei es beim Urban-Gardening-Projekt, unterwegs mit dem Mainzer Marktmeister oder im Traditions-Café am Dom. Dabei kam auch manch einer der Antwort auf eine andere Frage näher: „Vor die Kamera, oder hinter die Kamera?“
Möglichkeiten zum FSJ Kultur bieten die OK-TVs in Koblenz, Trier, Kaiserslautern, Idar-Oberstein/Bad Kreuznach, Landau/Haßloch, Speyer, Ludwigshafen, Worms und Mainz an.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ObT77YmnzkI

Kooperation mit dem SWR ausgeweitet

Fernsehen machen mit den Profis

Der Südwestrundfunk (SWR) und die Landesanstalt für Medien und Kommunikation (LMK) intensivieren ihre Zusammenarbeit beim Thema Medienkompetenz. Dazu erhalten jetzt Auszubildende der Mediengestaltung in den nicht-kommerziellen Offenen Kanälen in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit eines Praktikums im SWR. Auch junge Erwachsene, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr in den Offenen Kanälen absolvieren und dort aktive Medienarbeit leisten, können tageweise in den regionalen Studios des SWR in Rheinland-Pfalz mitarbeiten.

Landessenderdirektorin Dr. Simone Schelberg freut sich über die Kooperation: „Wir sind immer gerne dabei, wenn es gilt, Ausbildung in den Medien zu unterstützen. Bei uns können die Jugendlichen und junge Erwachsenen erfahren, wie ein großer Sendebetrieb mit vielen Gewerken funktioniert und sie können zum Beispiel bei Live-Sendungen wichtige Erfahrungen sammeln. Der Blick hinter die Kulissen unserer regionalen Studios gibt ihnen Aufschlussüber die trimediale Arbeit.“

Auch die Direktorin der LMK, Renate Pepper, ist überzeugt von der Sinnhaftigkeit der Zusammenarbeit: „Das Thema Medienkompetenz ist SWR und LMK gleichermaßen ein großes Anliegen. Bei Aktionen wie dem Trickfilmwettbewerb ‚SWR FilmtriXX‘ oder Veranstaltungen wie ‚SWR1 Leutespezial‘ können unsere Auszubildenden professionell die Projekte des SWR ergänzen. Die LMK ist mit dem Thema Medienkompetenz mit vielen Projekten im Land, aber auch im Bund und in Europa aktiv.“

Die enge Zusammenarbeit zwischen SWR und LMK ist zunächst für ein Jahr geplant.